im Kulturring Allendorf e.V.

Exkursionen

Herbst 2019

Der Herbst, eine farbenprächtige Jahreszeit, die für alle Fotografen eine Herausforderung ist, diese mit all ihren Facetten herauszuarbeiten, und die Gegensätze zwischen Melancholie und der Pracht des Goldenen Herbstes in stimmungsvollen Bildern festzuhalten.

Nun lass den Sommer gehen, lass Sturm und Winde wehen

(Joseph Freiherr von Eichendorff)


Exkursion nach Bad Nauheim

An einem herrlichen Mittwoch hat sich die Fotogruppe Allendorf in die Bäderstadt Bad-Nauheim aufgemacht. Zunächst war der Sprudelhof und die angrenzenden Gebäude des Bäderbetriebes unser Ziel. Hier waren insbesondere die herrlichen, im Jugendstil gehaltenen Fenster fotografisch interessant, während die Gebäudesubstanz weniger ästhetisch wirkte.
Die Sonnenstrahlen waren an diesem Tag geradezu unerbittlich und deshalb suchten wir nun den weitläufigen Kurpark auf, um uns im Schatten der herrlichen Bäume im Garten des Lokals „Schweizer Milchhäuschen“ niederzulassen, und bei erfrischenden Getränken eine Ruhepause einzulegen
Im Anschluss daran sind wir zu einem Bummel durch die Bäderstadt aufgebrochen, vorbei an Häusern, die in höchstem Maße wunderschön gestaltet wurden. Wir sahen Fassaden im Villenstil, aber auch moderne Betonbauten von Kliniken, die in den 1970 Jahren erstellt wurden. Das hat dem Gesamtbild dennoch keinen Abbruch getan.

Zum Abschluss waren wir in Steinfurth, dem berühmten Rosendorf.
Hier besuchten wir eine der größten Rosenanbaubetriebe in der Region.
In einem hervorragend angelegten Park konnten wir eine beeindruckende Vielfalt von Rosen in allen Farben, Arten und Düften bewundern.

(Fotos: Fotogruppe Allendorf)

Exkursion Tropfsteinhöhle Herbstlabyrinth

22m in der Tiefe konnten wir die bezaubernde Schönheit unser jahrmillionen alten Erde bewundern.

22m in der Tiefe konnten wir die bezaubernde Schönheit unser jahrmillionen alten Erde bewundern.

Am 13.04.2019 besuchte die Fotogruppe Allendorf die Tropfsteinhöhle „Herbstlabyrinth“ in Breitscheid in der Nähe von Herborn. Mit einer kleinen Gruppe von Fotografen stiegen wir die 125 Treppenstufen 21 m tief hinab in das 12 km lange Höhlenlabyrinth. Die Temperatur liegt konstant bei 9°, die Luftfeuchtigkeit bei 100%. Uns waren einige 100 m der Höhle zugänglich, unser Höhlenführer und ein erfahrener Höhlenfotograf wiesen uns kurz in die geologischen und historischen Fakten dieser Höhle ein. Entdeckt wurde die Höhle oder das Höhlenlabyrinth erst 1993 und ist seit 2009 für die Öffentlichkeit zugänglich.

Neuartig ist das Angebot eines Workshops für Fotografen, der einer kleinen Gruppe (max. 15 Personen) mehr Zeit für die Fotografie und zum Bestaunen der illuminierten Tropfsteine und Gesteinsformationen gibt. Das Arbeiten mit einer modernen Digitalkamera in nahezu völliger Dunkelheit, das Verwenden von relativ langen Belichtungszeiten, die manuelle Fokussierung, das Herausfinden der richtigen ISO Einstellungen, sind schon Herausforderungen, die man im normalen Fotoalltag durch die vielfältigen programmierten Kamerafunktionen eher selten bewältigen muss.

In dieser Umgebung war genau das essentiell wichtig und notwendig. Am Ende waren wir sehr gespannt, wie die Ergebnisse unserer Fotoreise in den Untergrund und die vor mehreren Millionen Jahren entstandene Welt wohl aussehen werden. Wir haben in jedem Fall alle etwas dazugelernt und der Spaß bei der Sache hat auch nicht auf sich warten lassen. Die Resonanz der Teilnehmer war insgesamt sehr positiv. Die Zeit verging wie im Fluge, das ist immer ein Indiz für eine intensive Erfahrung.

Nachdem wir die 125 Treppenstufen zurück auf die Oberfläche erklommen hatten, wurden wir von dem Serviceteam mit heißem Kaffee und einem kleinen Imbiss belohnt. Uns blieb dann noch eine Weile um mit den Fotografen zu fachsimpeln.

Im Anschluss unternahmen wir einen kleinen Spaziergang an einer nahegelegenen Schlucht und konnten, nach dem wir zwei Stunden in der Dunkelheit verbracht hatten, den Sonnenschein besonders intensiv genießen. Anschließend fanden wir in Herborn, das uns mit Schnee und Graupelschauern begrüßte, ein gemütliches Cafe am Marktplatz, wo wir bei Kaffee und Kuchen gemeinsam über unsere Eindrücke plauderten.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf in unsere Heimat und waren uns alle einig, es war eine gelungene Exkursion, die wir bestimmt noch einmal wiederholen werden.


Herbstexkursion nach Lohr im Spessart

Anreise mit (Niko)Klaus

Am 13. Oktober starteten wir bei herrlichem Sonnenschein zu unserer Herbstexkursion. Unser Ziel war zunächst die Stadt Lohr am Main. Hier wollten wir mit einem Rundgang in die historische Altstadt eintauchen. Vorher haben wir uns jedoch im Cafe „Rosenkranz“ dafür mit einem Frühstück gestärkt. Der Name „Rosenkranz“ steht sicherlich im Zusammenhang mit der nahe gelegenen Pfarrkirche St. Michael die unser erstes Ziel auf dem Altstadtrundgang war. Danach ging es hinaus in die von der strahlenden Herbstsonne erhellten Altstadt.

Hier waren die im typisch fränkischen Baustil errichteten Sandsteingebäude wie auch die zahlreichen Fachwerkhäuser interessante Motive für uns. Unübersehbar war die Stadt mit 15.000 Einwohnern an diesem Samstag offenbar ein Magnet für Touristen. In den teilweise engen Altstadtgassen und auf dem Marktplatz hinderten uns die vielen Besucher daran, besonders schöne Motive zu fotografieren.

Nächstes Ziel war dann der Schlossplatz. In dem romantischen Schloss ist auch das Spessartmuseum untergebracht. Hier konnten wir erfahren, dass Lohr im Gedenken an die Märchen der Gebrüder Grimm als Schneewittchen Stadt bekannt ist. An der Schlossmauer befindet sich die Schneewittchensilouhette aus Stahl und auch sonst stößt man in der Stadt immer wieder auf dieses Thema wie z. B. die Pension 7 Zwerge oder eine Schneewittchenfigur auf einer Parkbank.
Anschließend führte uns der Weg über die alte Mainbrücke an den Main. Bei einer Temperatur von 26° war hier der Herbst nur an der Färbung des Laubs an den Bäumen zu erkennen.

Von Lohr sind wir dann weitergefahren um uns den herbstlichen Buchenwald im Spessart anzusehen. Die Räuber vom Spessart sind uns zum Glück nicht begegnet. Unser Ziel war das Buchental und dort das idyllisch im Wald gelegene Kloster „Maria Buchen“. Die aus rotem Sandstein bestehende Klosterkirche ist der bekannteste Wallfahrtsort im Spessart. Und natürlich gehört zu einer solchen Klosteranlage auch ein Gasthof um für das leibliche Wohl der Wanderer zu sorgen. Ein Wallfahrtsort für Leib und Seele. Zunächst wollten wir hier natürlich einen Fotospaziergang durch den herrlichen Herbstwald machen. Der im Tal Grund gelegene Wanderweg wurde von der Sonne angestrahlt und wir waren froh, dass es hier unten etwas kühler war als vorher oben in Lohr. Nun war aber die Zeit für das verspätete Mittagessen gekommen. Im „Buchenstüble“ direkt neben der Klosterkirche ließen wir uns das Essen schmecken und hatten nebenbei noch das Vergnügen, mit Livemusik einer gerade anwesenden Hochzeitsgesellschaft unterhalten zu werden. In geselliger Runde sind wir hier noch zusammen geblieben um dann am Abend die Heimreise anzutreten.

Hier einige Eindrücke von unserer bezaubernden Reise:


Geo-Naturpark im „Frau Holle Land“

Möhnblüte / 30 Jahre Fotogruppe

Mohnblüte / 30 Jahre Fotogruppe

Anlass für diese fotografische Exkursion in den Geo-Naturpark im „Frau Holle Land“ war das 30 jährige Bestehen der Fotogruppe Allendorf, die eine Abteilung des Kultrurrings ist. Im Jahre 1988 schlossen sich einige interessierte Hobbyfotografen auf die Initiative von Gottfried Römer aus Allendorf zusammen, um gemeinsam ihrem Hobby nachzugehen und natürlich auch ihre fototechnischen Kenntnisse und Talente weiter zu entwickeln.

 
Auch zu Zeiten der analogen Fotografie war es notwendig, sich mit der fortschreitenden Technik zu befassen um optimale Bilder auf den Film zu bannen. Schon im Jahre 1990 machte die Fotogruppe mit einer Bilderausstellung im Allendorfer Rathaus auf sich aufmerksam. In den folgenden Jahren wurden immer wieder Ausstellungen zu bestimmten Themen in Allendorf gezeigt.

Hervor zu heben ist die Ausstellung zum Thema „ Geld“ im Jahre 1997 die in der Sparkasse in Allendorf und in der Hauptstelle der damaligen Volksbank Gießen gezeigt wurde. Die Bilddarstellungen drehten sich um sprichwörtliche Bezeichnungen für Geld wie zum Beispiel „Kohle“ oder „Geld aus dem Fenster werfen“. Auch in der Berichterstattung der Gießener Tageszeitungen wurde diese Ausstellung besonders hervorgehoben.

Großen Anklang fanden die „Allendorfer Kalender“ über viele Jahre bei der Bevölkerung. Steigende Herstellungskosten für hochwertige Kalender und die Überschwemmung des Kalendermarktes mit Billigprodukten, führten leider dazu, dass die Produktion im Jahre 2013 eingestellt werden musste.

Nach der Jahrtausendwende kam es im Bereich der Fotografie zu einer Wende hin zur Digitalfotografie. Bereits im Jahre 2002 hielt diese Technik bei der Fotogruppe Einzug. Und in Folge dieser Digitalisierung waren digitale Bildbearbeitung und die Produktion von digitalen Foto- und Videoshows eine neue Herausforderung für die Gruppe. Mit der Teilnahme an verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen gelang es, sich schnell mit diesen Techniken vertraut zu machen. Die Gruppe besteht inzwischen aus acht Mitgliedern. Regelmäßige Treffen, verschiedene Exkursionen und die Präsentation eigener Bilder im Rahmen der Nikelsmarkt-Ausstellung in Allendorf gehören zur praktischen Arbeit der Fotogruppe.

Ziel der jüngsten Exkursion war der Besuch der Mohnblüte in den Orten Germerode und Grandenborn im Geo-Naturpark „Frau Holle Land“. Fotografieren in den frühen Morgenstunden war hier angesagt, um die günstigen Lichtverhältnisse auszunutzen. Bei herrlichem Licht boten sich den Fotografen interessante Motive in dem Meer von rosa Mohnblüten. Anschließend konnten die Teilnehmer auf dem Hohen Meißner bei klarer Sicht einen wunderbaren Fernblick auf Nordhessen und Thüringen mit der Kamera festhalten. Zum Abschluss stand noch ein Fotospaziergang durch die alte Fachwerkstadt Bad Sooden-Allendorf auf dem Programm.

 


„Mainhattan“ digital

Mainhatten

Zu einer fotografischen Exkursion brachen die Mitglieder der Fotogruppe des Kulturringes Allendorf am 20.05.2017 auf. Ziel war die Mainmetropole Frankfurt.

Hier wurde als erstes Ziel der Hauptbahnhof als Fotoobjekt anvisiert. Dazu fuhren wir mit der S-Bahn zur Galluswarte. Ein kurzer Fußweg führte uns zur Brücke der Camberger Straße. Von hier hat man einen interessanten Ausblick auf die umfangreichen Anlagen um den Hauptbahnhof und die dahinter liegenden Hochhaustürme die das Bild der Skyline dahinter eindrucksvoll ergänzen. Der anscheinend pausenlose Zugverkehr in diesem Bereich machte die Bedeutung dieses Verkehrsknotenpunktes deutlich.

Von hier ging es dann mit der Straßenbahn weiter bis zum Willi-Brand-Platz. Ein Rundgang durch das Bankenviertel bot sehr interessante Perspektiven, die „Wolkenkratzer“ aus der Nähe ins Bild zu setzen. Ein geplanter Besuch auf dem Maintower war leider wegen des großen Besucherandranges nicht möglich.

Nach diesem, für die Fotografen arbeitsreichen Rundgang und dem Fußmarsch nach Sachsenhausen, war hier erst mal eine Rast in einer herrlichen Sachsenhäuser Äppelweinwirtschaft angesagt. Die Temperaturen erlaubten es draußen im Hof der Wirtschaft, bei gutem Essen und natürlich gefülltem „Bembel“ auf dem Tisch, die ersten Bildergebnisse auf dem Monitor der Kamera anzuschauen.

Danach wurde es langsam Zeit, das nun einsetzende Licht der „blauen Stunde“ zu nutzten. Auf der Flößerbrücke über dem Main bot sich nun die Möglichkeit die Skyline von „Mainhattan“ ausgiebig abzulichten.

Die Rückkehr nach Allendorf erfolgte daher erst spät nach Mittenacht.


Kunstausstellung Nikelsmarkt 2016

p1160101-wAusstellung in Reuning´s Halle der Kunst

Die Fotogruppe beteiligt sich im Rahmen der
„Kunstausstellung Nikelsmarkt“.

Das Thema der Bilderausstellung ist dem Lebenselexier,
der Basis allen Lebens, dem „Wasser“ gewidmet.

Die Bilder zeigen „Wasser“ in verschiedenen Formen:
mal rauschend und schnell, leicht plätschernd, still vor
sich hin fließend, geräuschlos, aber auch als festen
Körper, wie Eis im Nordmeer oder Bachlauf im
Allendorfer Wald.

Eröffnung der Ausstellung 28.10.2016 17.00 Uhr
Geöffnet ist die Ausstellung am Altstadtfest
30.10.2016 von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr
am Nikelsmarkt 02.11.2016 von 10.00 bis 19.00 Uhr

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Exkursion zum Vogelsberg 2016

VB-34-Panorama4-3Bei herrlichem Sommerwetter machten wir uns auf den Weg zum größten zusammenhängenden Vulkangebiet Europas mit einem Durchmesser von rund 60 Kilometern, rund um den Hoherodskopf. Zunächst führte unser Weg in die bekannte Fachwerkstadt Schotten. Die Stadt ist schon seit 1925 durch die Motorradrennstrecke „ Schottenring“ weit über die Grenzen unserer Region bekannt. Es klingt fast unglaublich wenn man in Archivunterlagen nachlesen kann, dass im Juni 1952 tatsächlich 270.000 Fans in die Gegend einfielen um die Rennfahrer zu sehen. Leider war Schotten an diesem Tag für uns keine Stadt der Superlative. Wegen Straßenbauarbeiten im gesamten Altstadtbereich waren die schönsten Fotomotive durch Baumaschinen verdeckt.

Von Schotten steuerten wir zunächst den 667 m hohen Hoherodskopf an, um uns für die bevorstehenden Fotospaziergänge im dortigen Berggasthof  zu stärken. Strahlender Sonnenschein ist zwar angenehm, für uns jedoch auch mit dem Nachteil verbunden, das Landschaftsaufnahmen wegen des dunstigen Horizontes nur sehr schwierig zu machen sind.

Von hier ging es zielstrebig weiter zum 665 m hohen Bilstein. Nach einer Wanderung durch den an diesem Tage angenehm kühlen Wald taucht plötzlich, der mit steil aufsteigenden Felsen  und Klüften versehene Bilstein auf. Ein sagenumwobener Berg in dem in einer Höhle Hexen ihr Unwesen trieben. Wir erfreuten uns hier aber an dem wunderbaren Ausblick auf die darunter liegenden Dörfer.
Von hier ging es weiter auf den höchsten Gipfel, den 764 m hohen Taufstein. Vom Bismarckturm hatten wir einen herrlichen Ausblick auf das Vogelsberggebiet bis hin zu den Ausläufern der Rhön.

Auf dem Rückweg steuerten wir Laubach an um hier am Schloss und im angrenzenden Schlosspark die letzten Fotos vor der Rückfahrt nach Hause zu schießen.


Kunstausstellung am Nikelsmarkt in Allendorf

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr in „Reunings Halle der Kunst„ eine Ausstellung mit Gemälden, Fotos und vielen anderen Werken aus dem Bereich der darstellenden Kunst statt. Auch wir wurden eingeladen, uns an der Ausstellung zu beteiligen. Mit einigen Aufnahmen in der Formatgröße 60 x 80 cm, die bei den Besuchern reges Interesse geweckt haben, bereicherten wir die insgesamt sehr interessante Ausstellung.