Marburg am 25.11.2011
An diesem Freitagabend erstrahlte Marburg in einem Glanz aus Farben und Licht. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Brücken und Gebäude wurden sehr stimmungsvoll illuminiert. Eine kleine Abordnung der Allendorfer Fotogruppe hat sich bei diesen nebligen, sehr kalten aber auch reizvollen klimatischen Bedingungen aufgemacht, dieses Ereignis fotografisch zu dokumentieren. Nachdem die Abordnung viele außergewöhnliche Motive mit ihren Kameras eingefangen hatte, waren – trotz der Begeisterung über dieses Ereignis - Kälte, Durst und Hunger deutlich zu spüren. Marburg war so gut besucht, dass weit und breit kein Platz mehr in einer Lokalität zu finden war. Umso dankbarer waren die Fotofreunde, dass die Wirtin ihres Vereinslokals, Paola, im Bürgerhaus in Climbach auch zu dieser späten Stunde noch ein warmes Plätzchen und Speis & Trank für die erfolgreichen Fotografen im Angebot hatte. Alle Teilnehmer waren sich einig: Marburg im Lichterglanz war eine wirklich reizvolle Exkursion.
Rheingau am 05.11.2011

Am Niederwalddenkmal mit Blickrichtung Rüdesheim: von links Reinhold Fibikar, Karl Heinrich Imig, Harald Krause, Herwig Stein, Klaus Kober, Hartmut Winkler (Foto: unbekannter japanischer Bildautor)
Am Samstag den 05.11.2011 machten sich die Mitglieder der Fotogruppe zu ihrer fotografischen Herbstexkursion auf. Bei herrlichem Herbstwetter und hervorragendem Licht zum Fotografieren führte die Route zunächst über Butzbach nach Usingen. Von hier aus ging es weiter durch den Taunus nach Idstein und Bad Schwalbach. Herrlich und farbenfroh leuchtende Herbstwälder vermittelten hier den Eindruck von einem „ Indian Summer“ in Hessen.
Das nächste Reiseziel war das Kloster Eberbach in Eltville. In dem durch Filmruhm bekannt gewordenen Kloster fanden die Fotografen viele Motive.
Hiernach wurde das Ziel der Reise, Rüdesheim, angesteuert.
Die Weinberge bieten sich um diese Zeit durch Ihre unterschiedliche Herbstfärbung geradezu als Fotomotiv an. Vom erhöhten Standpunkt des Niederwalddenkmales wirkte die Landschaft wie ein bunter Flickenteppich und war somit gleichzeitig eine Herausforderung für die Fotografen, diese schönen Eindrücke im Bildern festzuhalten.
Mit einem gemeinsamen Abendessen ließen die Reiseteilnehmer den erfolgreichen Tag ausklingen.
Präsentation Kalender 2012
Pressebericht für den Gießener Anzeiger
Fotogruppe präsentiert den “Allendorfer Kalender 2012″
Bürgermeisterin: Baustein für den sanften Tourismus im Lumdatal
ALLENDORF/LUMDA (kim). Die Fotogruppe, eine Abteilung des Kulturringes Allendorf e. V., hat nach mehrjähriger Unterbrechung auf Grund zahlreicher Nachfragen wieder einen Kalender produziert. Am Dienstag, dem 4. Oktober 2011, konnte der Leiter der Fotogruppe, Hartmut Winkler, gemeinsam mit seinen Kollegen ein Exemplar des neuen Kalenders an die Allendorfer Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause überreichen. In den Jahren 2005 bis 2008 war der ” Terminplaner” als Kalender angeboten worden und fand reges Interesse in Allendorf.

Eine Abordnung der Fotogruppe überreicht das erste Exemplar des "Allendorfer Kalender 2012" an Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause: (v. l.) Gottfried Römer, Hartmut Winkler, Wolfgang Will, Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause, Harald Krause und Klaus Kober (Foto: Manfred Lotz)
Für das Jahr 2012 hat die Fotogruppe nun völlig neue Wege beschritten. Erstmals erscheint ein Kalender im DIN-A3-Querformat mit interessanten Allendorfer Motiven. In diesem Format können die Bilder natürlich ihre fotografische Wirkung auf den Betrachter voll entfalten. Die Mitglieder der Fotogruppe freuen sich nun über den Erfolg ihrer Arbeit. In zahllosen Arbeitsstunden wurde fotografiert, ausgewertet und ausgewählt. Mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen wurden die Digitalbilder danach für den Druck aufbereitet. Herausgekommen ist ein Produkt in hochwertiger Druckqualität, das den Vergleich mit professionell hergestellten Kalendern nicht scheuen muss.
In ihrer Dankansprache betonte die Bürgermeisterin: “Ich freue mich, dass die Fotogruppe in diesem Jahr nach einer längeren Pause wieder einen Fotokalender gestaltet hat. Allendorf mit seiner idyllischen und malerischen Lage im Lumdatal hat sehr viele Ansichten, die unsere Heimatstadt zu dem machen, was sie ist – einem echten Schmuckstück.” Aber wem nützten die besten und schönsten Schmuckstücke, fragte Bergen-Krause, wenn sie zuhause in einer edlen Schatulle ihr Dasein fristeten? So ähnlich verhalte es sich auch mit den vielen schönen Winkeln in Allendorf: “Es gibt sie, einige kennen sie, aber den meisten Bürgerinnen und Bürgern bleiben sie verborgen.” Die Fotogruppe habe es mit dem Kalender geschafft, diese Einblicke in Allendorf und Umgebung in ein sehr schönes Licht zu setzen und für alle Bürgerinnen, Bürger und Freunde unserer Stadt sichtbar zu machen.
Jedes Bild sei auch immer eine Botschaft und der Kalender eine Einladung an die Bürger, hinaus zu gehen in unsere schöne Stadt, in die Natur und diese schönen Winkel selbst aufzusuchen, zu bewundern und zu erleben. Das Betrachten der Bilder lade dazu ein, sich hineinzuversetzen in die Situation. Man spüre das Licht und die Farben, genieße die klare und saubere Luft, es rieche vielleicht nach einer frisch gemähten Wiese, oder man könne dem Rauschen an der Lumda lauschen.
Abschließend stellte sie fest: “Für die positive Entwicklung des sanften Tourismus in Allendorf steht mit diesem Kalender ein weiterer Baustein bereit. Ich möchte mich ganz herzlich für diese kreative Arbeit bedanken. Ich wünsche der Fotogruppe auch weiterhin viel Erfolg und ein wachsames Auge für die schönen Motive unserer Stadt.”
Erstmals wird die Fotogruppe zur Auftaktveranstaltung des Allendorfer Nikelsmarktes, dem Altstadtfest am 30. Oktober mit einem eigenen Stand vertreten sein und dort den Kalender anbieten.
Wer bis dahin nicht warten möchte: Schon in den nächsten Tagen wird der Kalender in Allendorf in der Bahnhof-Apotheke, der Allendorfer Bücherstube, im Edeka Markt und in der Gärtnerei Schnell zu haben sein. Wer schon jetzt interessiert ist, kann sich den Kalender im Internet unter www.fotogruppe-allendorf.de ansehen.
Neuer Allendorfer Kalender
Liebe Foto- und Kulturfreunde,
in diesem Jahr haben wir mit viel Elan einen neuen Fotokalender für das Jahr 2012 erstellt. Der Kalender enthält Aufnahmen aus Allendorf und Umgebung. Sie finden dort stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen, Luftbilder, Gebäudefotografien, Kunstaufnahmen und atemberaubende Naturfotografien. Der Kalender ist erstmalig im A3-Quer-Format erscheinen. Ab dem 08.10.2011 können Sie den Kalender für 12,- Euro an folgenden Verkaufstellen erwerben:
- Bücherstube Allendorf
- Gärtnerei Schnell
- Apotheke
- Edeka-Markt
- Bürgerhaus-Gaststätte Climbach
- Marktstand der Fotogruppe auf dem Altstadtfest (am 30.10.2011).
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Fahrt zum Keltenmuseum am Glauberg am 14. Mai 2011
Bereits acht Tage nach der am 6. Mai erfolgten Eröffnung des Museums “Keltenwelt am Glauberg” unternahm der Kulturring Allendorf eine Fahrt dorthin, zu der Vorsitzender Herwig Stein 30 Mitglieder begrüßen konnte. Der Besuch begann mit einer Führung durch das moderne Haus, bei der Museumsführer Stefan Medschinski den interessierten Besuchern die Geschichte der Keltensiedlung am Glauberg vermittelte.
Vor 2500 Jahren sei dieser Ort ein lebendiger Mittelpunkt der Region gewesen, in dem “viele Menschen” gelebt haben müssen – wie viele, weiß man allerdings nicht. Archäologen haben aber seit den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts ihre Spuren entdeckt wie mächtige Befestigungsanlagen, Siedlungsstellen, Bestattungsplätze und Kultstätten, die auf die Zeit um 450 v. Chr. datiert werden. In zahlreichen Vitrinen sind die Originalfunde ausgestellt, die von Medschinski ausführlich erklärt wurden.
Zum Abschluss der Führung konnte die lebensgroße 1,86 Meter hohe Sandsteinstatue des “Keltenfürsten vom Glauberg” besichtigt werden, die in einem Graben bei Grabhügel Eins gefunden wurde. Der vermutlich bärtige Mann trägt einen Halsring sowie einen Arm- und einen Fingerring. An seiner rechten Seite ist ein Schwert mit einer Schwertscheide zu erkennen, und in der linken Hand hält die Figur einen Schild. Auffällig ist als Kopfbedeckung eine Kappe mit blattartigen Aufsätzen, die als übergroße Mistelblätter gedeutet werden. Misteln hatten für die Kelten eine besondere, heilige Bedeutung, und diese Blätter sind auch im Logo des Keltenmuseums dargestellt. Die an der Figur abgebildeten Teile wurden in ihrer unmittelbaren Nähe gefunden und sind in einer Vitrine im Original ausgestellt.
Nach der Führung konnten die Besucher auf eigene Faust entweder besonders interessante Ausstellungsgegenstände genauer betrachten oder einen Informationsfilm ansehen, der den Lebensraum der Kelten in ganz Europa und ihre vermutliche Lebensweise darstellte. Im Außengelände war der Archäologische Park mit Überresten und Rekonstruktionen der archäologischen Monumente zu besichtigen.
Anschließend fuhr die Gruppe nach Büdingen und erkundete in kleinen Gruppen selbstständig die Altstadt mit der imposanten Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert, dem “Jerusalemer Tor”, dem Hexen- und dem Folterturm sowie das historische Rathaus von 1458. Ein Besuch in einem der zahlreichen Altstadtcafés schloss sich für die Teilnehmer an, bevor es am späten Nachmittag wieder nach Hause ging.
Einige Bilder vom Museumsbesuch und aus Büdingen:
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