Exkursionen

Geo-Naturpark im „Frau Holle Land“

Möhnblüte / 30 Jahre Fotogruppe

Mohnblüte / 30 Jahre Fotogruppe

Anlass für diese fotografische Exkursion in den Geo-Naturpark im „Frau Holle Land“ war das 30 jährige Bestehen der Fotogruppe Allendorf, die eine Abteilung des Kultrurrings ist. Im Jahre 1988 schlossen sich einige interessierte Hobbyfotografen auf die Initiative von Gottfried Römer aus Allendorf zusammen, um gemeinsam ihrem Hobby nachzugehen und natürlich auch ihre fototechnischen Kenntnisse und Talente weiter zu entwickeln.

 
Auch zu Zeiten der analogen Fotografie war es notwendig, sich mit der fortschreitenden Technik zu befassen um optimale Bilder auf den Film zu bannen. Schon im Jahre 1990 machte die Fotogruppe mit einer Bilderausstellung im Allendorfer Rathaus auf sich aufmerksam. In den folgenden Jahren wurden immer wieder Ausstellungen zu bestimmten Themen in Allendorf gezeigt.

Hervor zu heben ist die Ausstellung zum Thema „ Geld“ im Jahre 1997 die in der Sparkasse in Allendorf und in der Hauptstelle der damaligen Volksbank Gießen gezeigt wurde. Die Bilddarstellungen drehten sich um sprichwörtliche Bezeichnungen für Geld wie zum Beispiel „Kohle“ oder „Geld aus dem Fenster werfen“. Auch in der Berichterstattung der Gießener Tageszeitungen wurde diese Ausstellung besonders hervorgehoben.

Großen Anklang fanden die „Allendorfer Kalender“ über viele Jahre bei der Bevölkerung. Steigende Herstellungskosten für hochwertige Kalender und die Überschwemmung des Kalendermarktes mit Billigprodukten, führten leider dazu, dass die Produktion im Jahre 2013 eingestellt werden musste.

Nach der Jahrtausendwende kam es im Bereich der Fotografie zu einer Wende hin zur Digitalfotografie. Bereits im Jahre 2002 hielt diese Technik bei der Fotogruppe Einzug. Und in Folge dieser Digitalisierung waren digitale Bildbearbeitung und die Produktion von digitalen Foto- und Videoshows eine neue Herausforderung für die Gruppe. Mit der Teilnahme an verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen gelang es, sich schnell mit diesen Techniken vertraut zu machen. Die Gruppe besteht inzwischen aus acht Mitgliedern. Regelmäßige Treffen, verschiedene Exkursionen und die Präsentation eigener Bilder im Rahmen der Nikelsmarkt-Ausstellung in Allendorf gehören zur praktischen Arbeit der Fotogruppe.

Ziel der jüngsten Exkursion war der Besuch der Mohnblüte in den Orten Germerode und Grandenborn im Geo-Naturpark „Frau Holle Land“. Fotografieren in den frühen Morgenstunden war hier angesagt, um die günstigen Lichtverhältnisse auszunutzen. Bei herrlichem Licht boten sich den Fotografen interessante Motive in dem Meer von rosa Mohnblüten. Anschließend konnten die Teilnehmer auf dem Hohen Meißner bei klarer Sicht einen wunderbaren Fernblick auf Nordhessen und Thüringen mit der Kamera festhalten. Zum Abschluss stand noch ein Fotospaziergang durch die alte Fachwerkstadt Bad Sooden-Allendorf auf dem Programm.

 

„Mainhattan“ digital

Mainhatten

Zu einer fotografischen Exkursion brachen die Mitglieder der Fotogruppe des Kulturringes Allendorf am 20.05.2017 auf. Ziel war die Mainmetropole Frankfurt.

Hier wurde als erstes Ziel der Hauptbahnhof als Fotoobjekt anvisiert. Dazu fuhren wir mit der S-Bahn zur Galluswarte. Ein kurzer Fußweg führte uns zur Brücke der Camberger Straße. Von hier hat man einen interessanten Ausblick auf die umfangreichen Anlagen um den Hauptbahnhof und die dahinter liegenden Hochhaustürme die das Bild der Skyline dahinter eindrucksvoll ergänzen. Der anscheinend pausenlose Zugverkehr in diesem Bereich machte die Bedeutung dieses Verkehrsknotenpunktes deutlich.

Von hier ging es dann mit der Straßenbahn weiter bis zum Willi-Brand-Platz. Ein Rundgang durch das Bankenviertel bot sehr interessante Perspektiven, die „Wolkenkratzer“ aus der Nähe ins Bild zu setzen. Ein geplanter Besuch auf dem Maintower war leider wegen des großen Besucherandranges nicht möglich.

Nach diesem, für die Fotografen arbeitsreichen Rundgang und dem Fußmarsch nach Sachsenhausen, war hier erst mal eine Rast in einer herrlichen Sachsenhäuser Äppelweinwirtschaft angesagt. Die Temperaturen erlaubten es draußen im Hof der Wirtschaft, bei gutem Essen und natürlich gefülltem „Bembel“ auf dem Tisch, die ersten Bildergebnisse auf dem Monitor der Kamera anzuschauen.

Danach wurde es langsam Zeit, das nun einsetzende Licht der „blauen Stunde“ zu nutzten. Auf der Flößerbrücke über dem Main bot sich nun die Möglichkeit die Skyline von „Mainhattan“ ausgiebig abzulichten.

Die Rückkehr nach Allendorf erfolgte daher erst spät nach Mittenacht.

Exkursion zum Vogelsberg 2016

VB-34-Panorama4-3Bei herrlichem Sommerwetter machten wir uns auf den Weg zum größten zusammenhängenden Vulkangebiet Europas mit einem Durchmesser von rund 60 Kilometern, rund um den Hoherodskopf. Zunächst führte unser Weg in die bekannte Fachwerkstadt Schotten. Die Stadt ist schon seit 1925 durch die Motorradrennstrecke „ Schottenring“ weit über die Grenzen unserer Region bekannt. Es klingt fast unglaublich wenn man in Archivunterlagen nachlesen kann, dass im Juni 1952 tatsächlich 270.000 Fans in die Gegend einfielen um die Rennfahrer zu sehen. Leider war Schotten an diesem Tag für uns keine Stadt der Superlative. Wegen Straßenbauarbeiten im gesamten Altstadtbereich waren die schönsten Fotomotive durch Baumaschinen verdeckt.

Von Schotten steuerten wir zunächst den 667 m hohen Hoherodskopf an, um uns für die bevorstehenden Fotospaziergänge im dortigen Berggasthof  zu stärken. Strahlender Sonnenschein ist zwar angenehm, für uns jedoch auch mit dem Nachteil verbunden, das Landschaftsaufnahmen wegen des dunstigen Horizontes nur sehr schwierig zu machen sind.

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