Exkursionen

„Mainhattan“ digital

Mainhatten

Zu einer fotografischen Exkursion brachen die Mitglieder der Fotogruppe des Kulturringes Allendorf am 20.05.2017 auf. Ziel war die Mainmetropole Frankfurt.

Hier wurde als erstes Ziel der Hauptbahnhof als Fotoobjekt anvisiert. Dazu fuhren wir mit der S-Bahn zur Galluswarte. Ein kurzer Fußweg führte uns zur Brücke der Camberger Straße. Von hier hat man einen interessanten Ausblick auf die umfangreichen Anlagen um den Hauptbahnhof und die dahinter liegenden Hochhaustürme die das Bild der Skyline dahinter eindrucksvoll ergänzen. Der anscheinend pausenlose Zugverkehr in diesem Bereich machte die Bedeutung dieses Verkehrsknotenpunktes deutlich.

Von hier ging es dann mit der Straßenbahn weiter bis zum Willi-Brand-Platz. Ein Rundgang durch das Bankenviertel bot sehr interessante Perspektiven, die „Wolkenkratzer“ aus der Nähe ins Bild zu setzen. Ein geplanter Besuch auf dem Maintower war leider wegen des großen Besucherandranges nicht möglich.

Nach diesem, für die Fotografen arbeitsreichen Rundgang und dem Fußmarsch nach Sachsenhausen, war hier erst mal eine Rast in einer herrlichen Sachsenhäuser Äppelweinwirtschaft angesagt. Die Temperaturen erlaubten es draußen im Hof der Wirtschaft, bei gutem Essen und natürlich gefülltem „Bembel“ auf dem Tisch, die ersten Bildergebnisse auf dem Monitor der Kamera anzuschauen.

Danach wurde es langsam Zeit, das nun einsetzende Licht der „blauen Stunde“ zu nutzten. Auf der Flößerbrücke über dem Main bot sich nun die Möglichkeit die Skyline von „Mainhattan“ ausgiebig abzulichten.

Die Rückkehr nach Allendorf erfolgte daher erst spät nach Mittenacht.

Exkursion zum Vogelsberg 2016

VB-34-Panorama4-3Bei herrlichem Sommerwetter machten wir uns auf den Weg zum größten zusammenhängenden Vulkangebiet Europas mit einem Durchmesser von rund 60 Kilometern, rund um den Hoherodskopf. Zunächst führte unser Weg in die bekannte Fachwerkstadt Schotten. Die Stadt ist schon seit 1925 durch die Motorradrennstrecke „ Schottenring“ weit über die Grenzen unserer Region bekannt. Es klingt fast unglaublich wenn man in Archivunterlagen nachlesen kann, dass im Juni 1952 tatsächlich 270.000 Fans in die Gegend einfielen um die Rennfahrer zu sehen. Leider war Schotten an diesem Tag für uns keine Stadt der Superlative. Wegen Straßenbauarbeiten im gesamten Altstadtbereich waren die schönsten Fotomotive durch Baumaschinen verdeckt.

Von Schotten steuerten wir zunächst den 667 m hohen Hoherodskopf an, um uns für die bevorstehenden Fotospaziergänge im dortigen Berggasthof  zu stärken. Strahlender Sonnenschein ist zwar angenehm, für uns jedoch auch mit dem Nachteil verbunden, das Landschaftsaufnahmen wegen des dunstigen Horizontes nur sehr schwierig zu machen sind.

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Exkursion Rhön 2014

Am 28. Oktober starteten wir zur kurzfristig geplanten Herbstexkursion in die Rhön.  Bei etwas trübem Wetter fuhren wir durch den herbstlichen Vogelsberg über Gersfeld  nach Schachen zum Guckaisee. Von hier begannen wir unsere Gipfelwanderung zum Pferdskopf  der auf einer Höhe von 875 Metern liegt.

Schon vom Parkplatz am Guckaisee konnte man unser Ziel, das Gipfelkreuz des Berges, im Morgenlicht  sehen und natürlich fotografieren. Auf dem gut ausgebauten Wanderweg kamen wir zügig voran, gerieten dann aber mit zunehmender Höhe in den jetzt aufkommenden Hochnebel. Das war zumindest fotografisch sehr interessant. Die in dieser Höhe kleinwüchsigen Bäume und Sträucher zeigten sich im Nebel in einem geradezu gespenstischen Licht. Über einen sehr steilen und felsigen Abstieg gelangten wir wieder hinab zu Guckaisee.

Von hier fuhren wir anschließend zur Wasserkuppe um uns nach der anstrengenden Wanderung einen kleinen Imbiss zu gönnen. Anschließend erkundeten wir das Gebiet. Auch hier gab es fotografisch interessante Motive. Der sonst freie Ausblick bis weit hinein nach Thüringen und Bayern war durch eine massive Wolkenwand versperrt. Nur der Sendemast am Heidelstein ragte aus den Wolken heraus und die  Wasserkuppe zeigte sich in herrlichem Sonnenschein.

Unser letztes Ziel an diesem Tage erreichten wir am späten Nachmittag: Das in Thüringen gelegene Geisa und weiter nach Rasdorf zum Grenzmuseum „Point Alpha“. Hier konnten wir uns noch im Lichte der bereits einsetzenden Dämmerung ein Bild von den früheren Grenzsperranlagen der ehemaligen DDR machen.

Den Tag ließen wir in Ehrenberg-Seiferts – in dem für seine Rhönschafspezialitäten bekannten Gasthof Krenzer – mit einen köstlichen Lammbraten ausklingen.